Vor allem eine Art scheint dabei auf Seerosenblätter spezialisiert zu sein: Cricotopus ornatus. Sie ist fast weltweit verbreitet. Zumindest wurde überall dort, wo nach dieser Zuckmückenart gesucht wurde, sie auch gefunden, darunter waren Nachweise in Tunesien und als anderes Extrem – drei Fundorte im äußersten Norden Norwegens nahe Hammerfest. Aber auch diese Zuckmückenlarven waren dabei keineswegs immer auf Seerosenblätter angewiesen.

Die Zuckmückenlarven leben als Minierer vor allem an den untergetauchten Seerosenblätter. Dabei fressen sie sich langsam durch das Blattgewebe und legen ihre Miniergänge an. Der Schaden kann für Seerosen-Sorten mit kleineren Blättern besonders groß sein.

Aussehen und Lebensweise

Wie alle Zuckmücken sind auch diese Arten für Menschen völlig harmlos und ungefährlich, da die Weibchen nicht beißen oder stechen, kein Blut saugen und auch keine Krankheiten übertragen.

Zur Paarung bilden die Chironomiden über dem Gewässer dichte Tanzschwärme, daher werden sie manchmal auch Tanz- oder Schwarmmücken genannt. Kurze Zeit Später legen die Weibchen ihre Eigelege auf den Blättern von Wasser- und Teichpflanzen ab, teilweise auch auf Seerosenblättern.  

Nachdem die Larven geschlüpfte sind, graben sie unmittelbar danach in Pflanzengewebe ein und beginnen, ihre Miniergänge anzulegen. Diese in den Seerosenblättern minierenden Zuckmückenlarven sind klein, schlank und fast durchsichtig.

Maßnahmen zur Bekämpfung

  • Da diese Zuckmückenlarven vor allem im Gewebe der untergetauchten Blätter oder auf der von Wasser benetzten Unterseite der Schwimmblätter der Seerosen ihre Miniergänge anlegen, sind diese nicht ganz einfach zu entdecken. Auf der Suche nach sichtbaren Schäden kann man aber die Blätter vorsichtig aus dem Wasser heben. 
  • Die Larven lassen sich dabei nicht ins Wasser fallen, wie man dies vom Seerosen-Blattkäfer kennt, sondern sie suchen in ihren Wohn- und Fraßgängen Schutz und ziehen sich darin weiter zurück. Stärker befallene Blätter schneidet man ab und entsorgt sie z. B. über die Biotonne.
  • Im Internet liest man, dass bei Fischbesatz es keine Probleme mehr mit diesen Zuckmücken-Larven gibt. Dies muss jedoch bezweifelt werden. Die Teichfische durchwühlen auf der Suche nach freilebenden Insektenlarven den schlammigen Teichgrund oder suchen die Wasserpflanzen danach ab. Bei Larven, die im Inneren der Pflanzenblätter Gänge anlegen, die ihnen nicht nur Nahrung, sondern auch Schutz vor Fressfeinden bieten, haben sie damit keinen Erfolg.

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